iLiga – Der Blog

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Glücklicher Start in die Rückrunde

Die drei Punkte gegen Schalke waren wichtig, keine Frage. Unterm Strich muss man jedoch sagen, dass der Sieg gegen die Königsblauen sicherlich glücklich war. Bereits in der 4. Spielminute hätte es 0:1 stehen können, wenn nicht sogar müssen. Der Führungstreffer der Roten war dann auch mehr oder weniger ein Zufallsprodukt, wenngleich es die so oft vermisste spielerische Klasse eines Sergio Pinto aufblitzen ließ. Das klare Handspiel der Schalker un der nicht gegebene Elfmeter für für 96 lastete dann wohl schwer auf dem Gewissen des Schiedsrichters. In der Folge wurde eher “für” die Roten gepfiffen und ebenfalls ein Elfmeter nicht gegeben. Festzuhalten ist folgendes: In der derzeitigen Situation von HAnnover 96 ist es erstmal egal, wie 96 die Punkte einfährt. Die Abwehr muss weiter stabilisiert werden. Die Verpflichtung des Defensiv-Allrounders Andreasen lässt da Hoffnung aufkommen. Also 96, weiter mit Volldampf voraus!

Schalker Halbzeit-Résumé

Die Winterpause ist im vollen Gange und die versprochenen Köpfe sind auf Schalke (leider) noch nicht gerollt. Aber was kann man als Schalker zu den letzten Monaten sagen? Auch wenn wir schon viel mitgemacht haben, empfinde ich die jetzige Krise als eine der, na ja sagen wir mal seltsamsten. Es ist für mich als Fan und auch für die „Kicker“ und DoPa „Experten“ ☺ unglaublich schwer den eigentlichen Grund auszumachen.
Als erstes hätten wir die Frage des Systems. Fred Rutten bevorzugt ein 4-3-3. Das macht er aber nicht nur aufgrund des fehlenden Spielmachers, auch in Enschede hat er schon ohne Spielmacher und Raute spielen lassen.  Viele bei uns in der Arena bemängeln die fehlende Kreativität und wollen unbedingt einen Spielmacher auf Schalke sehen.
Der zweite Grund für die bescheidene Hinrunde könnte die Stimmung in der Mannschaft sein. Andreas Müller sagte noch vor einigen Wochen im DSF das viele unzufrieden seien und das die verpassten Chancen auf die Schale in den letzten Jahren noch in den Köpfen stecke. Auch das kann ein Grund sein für die teilweise sehr unkonzentrierte Spielweise.
Als dritten Grund hätte wir die verpassten Großchance, allen voran von Kevin. Wenn ich jetzt an das Spiel in Leverkusen denke bekomme ich immer noch einen dicken Hals ☺
Alle genannten Gründe könnten Schuld sein am bescheidenen abschneiden unserer Mannschaft.  Für mich persönlich ist es jedoch eine Mischung aus Grund zwei und drei. Wobei Grund drei noch schwerer ins Gewicht fällt. Hätten wir einen Sturm der seine Chancen nutzt, würde die Tabelle schon ganz anders aussehen. Natürlich vergibt man mal eine Chance aber was wir die ersten 17. Spieltage zu ertragen hatten war schon nicht mehr schön ☺ Das System ist für mich nicht Schuld. Es ist offensiv, wir haben viele Chancen und sind nicht anhängig von Diegos und Riberys (mal davon abgesehen das uns dafür das Geld fehlt).  Davon ab wussten wir doch schon mit der Verpflichtung von Rutten was auf uns zukommt ☺
Was denkt ihr? Wird es bei uns nächstes Jahr besser? Oder was sind für euch die Gründe der bisherigen Punkteausbeute?
Ich wünsche euch einen guten Rutsch ins neue Jahr.

Dante kommt zur Borussia!!

Der 25-Jährige kam 2004 vom brasilianischen Erstligisten Juventude zum OSC Lille nach Frankreich. Von dort wechselte er im Januar 2006 nach Belgien zum SC Charleroi und ein Jahr später weiter zu Standard Lüttich. Mit Lüttich gewann Dante 2008 die belgische Meisterschaft. In Brasilien, Frankreich und Belgien hat er insgesamt 122 Erstligaspiele bestritten, im Europapokal kam er für Standard Lüttich in elf Spielen zum Einsatz, davon sieben Mal in dieser Saison, in der Champions-League-Qualifikation (Standard schied erst nach Elfmeterschießen gegen den FC Liverpool aus) und im UEFA-Cup. Bei Standard Lüttich fehlte der 1,87 Meter große Verteidiger in den letzten zwei Jahren nur in fünf von 68 Erstligaspielen. Sein letztes Spiel für Standard, aktuell Tabellenzweiter in Belgien, bestritt Dante am vergangenen Sonntag beim 2:1-Heimsieg gegen AA Gent, bei dem er den Treffer zum 2:0 erzielte und sich so von den Standard-Fans verabschiedete. 

„Dante hatte als Innenverteidiger großen Anteil an der überragenden Saison, die Standard Lüttich 2007/08 gespielt hat. In den letzten Monaten spielte er meist linker Verteidiger, weil Standard dort Probleme hatte. Wie er selber sehen wir ihn aber eher als Innenverteidiger, diese Position hat er vorher jahrelang gespielt“, so Borussias Sportdirektor Max Eberl.

Eine Schande …

… was Hansa zur Zeit abliefert.

Ich will mal versuch hier jetzt nicht seitenweise Schimpftirade abzulassen, aber dennoch ist es doch mal wieder an der Zeit ein paar Dinge loszuwerden, auch wenn man sich dabei ja ganz offiziell als Hansafan outet.

Das Hansa gestern Abend in Lautern den kürzeren zieht war wahrscheinlich und selbst mein Fanherz hatte das nicht anders erwartet.  Aber die Art und Wiese und damit einhergehende Höhe der Niederlage hat mich dann doch schon schockiert.

Vor einigen Wochen habe ich mich hier – klar wer hätte das nicht – über den sagenhaften 9:0 Erfolg über Koblenz gefreut. Im Nachhinein stellt sich dieser “Ausrutscher” für mich immer mehr als Unglück dar. Denn er hat die klare Sicht auf einen Abwärtztrend getrübt.  Ohne dieses zweifellos schöne Ereignis wäre Pagelsdorf vielleicht viel früher gegangen worden. Dann hätte ein potenzieller neuer Mann vielleicht noch was bewirken können, aber so war es doch viel zu spät. Deshalb verstehe ich nicht warum Pagel überhaupt gehen musste, den Abstieg hätte auch er verhindern können.

Natürlich ist das Problem wie so oft nicht der Trainier, sondern die Manschaft. Man kann es drehen un wenden wie man will, diese Manschaft hat nicht die Qualität um oben mit zu spielen und ob sie die Qualität hat die Liga zu halten kann sie nun unter Beweis stellen. Aber in Rostock gibt es noch ein weiteres Problem – die Vereinsführung. Ich frage mich, was da gerade passiert. Die Vereinsführung verkommt immer mehr zu One-Man-Show von Herrn Grabow der als Leiter der Finanzen dafür verantwortlich ist, dass der Verein so schlecht da steht. Aber viel schlimmer: er hat offensichtlich inzwischen überall das Sagen, hatte sich schon mit Pagel überworfen und auch mit Beinlich. Und dieser Man verhindert nun das ein Duo Beinlich/Doll viel Dynamik und Sachverstand in den Verein bringt. Das finde ich an der ganze Situation am schlimmsten. Schade mit denen beiden hätte ich trotzdem ganz ernsthaft an eine substanzielle Veränderung und bessere Zukunft geglaubt, allen schlechten Rahmenbedingungen die jeder in Rostock ertragen muss zum Trotz.

Und nun? Abwarten! Ich glaube nicht daran dass sich eine ähnlich attraktive Lösung wie Doll und Beinlich finden wird. Aber man wird sicherlich einen finden, der zumindest den Abstiegskampf meistert (und wahrscheinlich auch wieder nicht lange hält). Auch glaube ich nicht, dass sich in Rostock auf mittelfristige Sicht substanziell was ändert, also in der Art und Weise der Vereinsführung. Aber was soll’s, ich wäre nicht Hansafan wenn ich nicht auch da wieder etwas positives reindeuten könnte: Wir stecken wieder im Abstiegskampf – es geht wieder um etwas!!

Dieter Hecking: Totengräber des Offensivfußballs

Fans von Hannover 96 haben es schwer in diesen Tagen. Auswärts gelang den Roten bislang nur ein überaus glücklicher Punkt in Dortmund, in der heimischen AWD-Arena schwankt das Team regelmäßig zwischen Genie und Wahnsinn. Siege gegen Titelaspirant Hamburger SV (3:0) und den großen FC Bayern (1:0) auf der einen, Niederlagen gegen Aufsteiger Hoffenheim (2:5) und unnötige Unentschieden gegen Cottbus (1:1) und Bochum (1:1) auf der anderen Seite.

Nach den enttäuschenden 1:1 Unentschieden gegen den VfL Bochum am vergangenen Freitag, entlud sich in der AWD-Arena zu Hannover erstmals lautstark Unmut über das System Hecking. “4-4-2, 4-4-2…” skandierten die Fans und reagierten damit auf die Einwechslung Mike Hankes für Mikael Forssell. Die Fans hätten genauso gut “Hecking raus” rufen können, strapaziert doch gerade das bislang wenig erfolgreiche Hecking-System mit einer Spitze derzeit die Nerven der Fans über alle Maßen. Und selbst “Hecking raus” Rufe waren schon vereinzelt zu hören.

Die alles entscheidene Frage lautet: Wen soll Hannover 96 denn überhaupt noch schlagen, wenn nicht den VfL Bochum? Die Punkte gegen Hamburg und Bayern waren sicherlich nicht einkalkuliert.  Die Punkte gegen Bochum und Hoffenheim schon. Man stelle sich vor, wo sich Hannover 96 wiederfinden würde, wenn die Punkte gegen Hamburg und Bayern auch noch fehlen würden. Richtig, ganz ganz unten.

Hannover 96 hat leider Erfahrung mit Trainern, die dem Defensivfußball huldigen. So zum Beispiel Ewald Lienen, der Hannover den Mauer-Fußball näher brachte. Unterschied zu Dieter Hecking? Ganz einfach: Damals gab die Mannschaft es auch her, defensiv zu stehen. Des Weiteren hat er auf junge, unbekannte Spieler gesetzt. Ein Per Mertesacker würde heute wahrscheinlich in Pattensen spielen, wäre er nicht von Ewald Lienen entdeckt und gefördert worden. All das macht Dieter Hecking aber nicht. Den hannoverschen Fans vergeht zumeist schon dann die Lust, wenn die Mannschaftsaufstellung vom Stadionsprecher bekannt gegeben wird. “Eine Spitze, wie immer…” raunt es durch die Arena. Wen wundert es da noch, dass an einem Freitagabend nur 30.000 Zuschauer den Weg ins Stadion gefunden haben.

Auf dem Heimweg sagte ein guter Kumpel zu mir, Dieter Hecking sei der Totengräber des Offensivfußballs. Damit hat er sicherlich Recht. Es bleibt nur zu hoffen, dass die Mannschaft bis zur Winterpause noch ausreichend punktet, um endlich einmal ein Polster zur Abstiegszone aufzubauen. Gelingt dies nicht, wird es eine ganz ganz frostige Winterpause für Dieter Hecking und seine Mannen.

Unglaublich Dummheit

Man manchmal kann ich gar nicht so viel essen wie ich kotzen möchte!

Entschuldigt diese rüde Ausdrucksweise, aber ich will es gar nicht wahr haben. Da legen die Hanseaten vor einer Woche einen geschichtsträchtigen Auftritt zu Hause hin und kommen dann nicht über ein 0:0 beim Tabellenletzten hinaus. Da war ich schon sauer und habe der verpassten und sehr realistischen Chance auf den 4. Tabellenplatz hinterher getrauert. Nun 4 Tage später kommt es noch dicker. Dass Fürth natürlich ein anderes Kaliber darstellt als Koblenz war zu erwarten, dass Hansa trotz sofortiger Führung nicht in der Lage ist so ein Spiel zu gewinnen, war dann doch überraschend. Ich verstehe das nicht, aber genau so etwas zeichnet eben auch eine gute Mannschaft aus, dass man auch wenn man mal schlecht spielt trotzdem so ein Ding über die Zeit rettet. Zumal man doch bei einer Führung in der ersten Minute doch davon ausgehen kann das der Druck erst einmal weg und damit der Weg zu einem 2. Tor geebnet ist.

Aber ich kann jetzt viel darüber klagen, anstatt Tabellenplatz 3 steckt Hansa nun mindestens bis zur Winterpause im Mittelfeld fest. Hoffen tu ich als Fan natürlich trotzdem, aber glauben kann ich an den Aufstieg kaum, wenngleich gerade Bayern wieder einmal bewiesen hat, wie man in 2 Spielen aus der schlimmsten Krise zum Meisterschaftskandidaten wird. Das hätte Hansa letze Woche auch haben können …

Fragwürdige Fan-Kultur in Hannover?

Bundesliga-Samstag, 15:30 Uhr. Anpfiff des Nord-Klassikers Hannover 96 gegen Werder Bremen. Kein anderes Spiel versetzt die Menschen in der Region Hannover mehr in Aufregung als dieses. Nicht einmal, wenn der große FC Bayern in Hannover zu Gast ist, sind so viele Menschen auf den Beinen, um, wenn schon nicht im Stadion, dann aber wenigstens in einem der Biergärten oder einer Sportsbars das Spiel live zu verfolgen. So auch am 9. Spieltag der 1. Fußball-Bundesliga.

Es wäre sicherlich mehr drin gewesen für die Spieler von Hannover 96. Eine starke erste Halbzeit gespielt, ein überrangender Florian Fromlowitz im Tor, in der Schlussphase einige gute Chancen. Dass es am Ende dennoch “nur” Unentschieden hieß, geht unter dem Strich in Ordnung.

Gut nur, dass sich die Stimmung von den Rängen nicht auch auf die Akteure auf dem Platz übertragen hat. Ansonsten hätte Schiri Thorsten Kinhöfer noch mehr als die ohnehin schon sechs verteilten gelben Karten ziehen müssen.

Anstatt die eigene Mannschaft durch Anfeuerungsgesänge zu unterstützen, wurden die Bremer Fans und Spieler immer wieder durch beleidigende Gesänge angegriffen (z.B. zur Melodie von Geier Sturzflug “Die pure Lust am Leben” wurde gesungen: “Eins kann uns keiner, eins kann uns keiner, eins kann uns keiner nehmen und das ist der pure Hass auf Bremen” oder aber Rufe wie z.B Werder, Bremen, *****söhne).

Man kann sich freuen, wenn der FC Bayern nach dem 8. Spieltag noch auf dem 11. Tabellenplatz rumdümpelt. Man darf auch klatschen, wenn ein Spieler der gegnerischen Mannschaft mit Rot vom Platz fliegt. Aber was auf gar keinen Fall geht und was alle fairen Sportsleute nicht hinnehmen sollten, sind diese beleidigenden, zutiefst unsportlichen Gesänge. Ich persönlich habe mich an solchen Gesängen noch nicht beteiligt und werde das auch in Zukunft nicht tun. Erschreckend nur, dass ein Großteil der Nordkurve in der AWD-Arena offensichtlich keinen Gedanken daran verschwendet, dass mit solchen Aktionen der Grundstein für spätere Krawalle in der Innenstadt oder am Bahnhof gelegt werden. So etwas gehört einfach nicht ins Stadion, auch wenn viele mich für diesen Beitrag auslachen werden.

Ich selbst bin eingefleischter 96er mit Dauerkarte und Fördermitgliedschaft. Aber an solchen Aktionen beteilige ich mich nicht. Ich fordere daher alle fairen Fußball-Fans auf, auf solche Aktionen in allen Bundesliga-Stadien zukünftig im Sinne des Sports zu verzichten.

9:0

Tja was soll man da eigentlich noch mehr sagen als der Titel schon aussagt, dass der voller Superlative steckt sollte selbst dem Fußballlaien klar sein. Ich habe deshalb auch extra nicht gleich gestern was geschrieben weil ich mich erst einmal sammeln wollte. Deshalb will ich mal folgender Maßen anfangen:

Als dreifacher Vater habe ich nicht mehr so die Zeit den Ligaalltag intensiv zu verfolgen geschweige denn im Stadion zu sein. Deshalb ist es mir meist vorbehalten die Ergebnisse einzusammeln und Spielberichte zu lesen oder aber mal das Ligaradio zu hören. Gleiszeitig ist man als Hansa-Fan ja einigen Kummer gewöhnt und so habe ich eigentlich immer ein mulmiges Gefühl wenn ich die entsprechenden Webseiten ansurfe.

So war es auch diesmal, als ich die Gelegenheit ca. 5 Minuten vor Schluss wahrnahm um mich auf dem neusten Stand zu bringen. Als dann der Liveticker groß eine 7 und eine 0 anzeigte (und das auch noch in der richtigen Reihenfolge) glaubte ich zumindest im ersten Augenblick an einen Fehler. Also noch einmal hastig auf aktualisieren geklickt und nun stand dort  - noch viel unglaublicher – eine 9 und eine 0. Ich war wirklich geschockt. Wahnsinn. Wie geht das denn? Waren meine Gedanken, bis ich mich dann erst mal so richtig freuen konnte.

So und was sagt uns da nun? Ich weiß es nicht. Vorletzte Woche habe ich mich nach Liga und Pokalsieg dazu hinreißen lassen von einem “Aufwärtstrend” zu sprechen und bin eine Woche darauf bitter widerlegt worden. 2:4 Klatsche in Ingolstadt und das obwohl in der ersten Halbzeit richtig guter Fußball geboten wurde man dann aber in der zweiten HZ total auseinander viel. Vor Lauter Ärger habe ich deshalb nichts geschrieben. Es ist doch nicht nachvollziehbar, wie ein Mannschaft nur wegen eines Platzverweises so umkippt, zumal wenn man vorher noch besser war als der Gegner. Genauso wenig ist nachvollziehbar wie Pagel den Gledson überhaupt noch rausschicken konnte, der nur mit Glück überhaupt die HZ erreicht hatte!!

Aber das ist jetzt ja Schnee von gestern. Und heute kann man wohl feststellen, dass so ein Sieg natürlich nur zustanden kommt, wenn man einen absolut unterirdischen Genger vor sich hat. Umgekehrt ist es aber gerade dann nicht selbstverständlich immer noch guten Fußball zu spielen, denn selbst gegen 5.-klassige Genger hat Hansa in der Vorbereitung schon weniger Tore geschossen. Diese Bissigkeit ist tatsächlich absolut neu hoffentlich ist sie auch ein bisschen nachhaltig. Aber eines ist sicher: Dieser Sieg ist genauso nur 3 Punkte wert wie ein 1:0 Glücks-Gurken-Sieg und wenn ich auf die Tabelle schaue nicht soviel wert, wenn man nicht auch mal auswärts nachlegt. Aber träumen dürfen wir schon wieder ..

Es geht aufwärts

Okay der Beitrag ist jetzt nicht mehr so brandaktuell, aber man darf sich angesichts der überzeugenden Leistung die Hansa am Freitag abgeliefert hat trotzdem freuen.

So oft kam das in letzter Zeit ja nicht vor, aber zusammen mit dem Pokalspiel, denke ich, kann man von einem klaren Aufwärtstrend sprechen. Und am Sonntag geht es ja schon wieder nach Frankfurt …

Aber wie so oft muss man sich als Hansa-Anhänger schämen. Irgendwelche Chaoten haben wieder einmal randaliert und das obwohl von allen Seiten vorher Besonnenheit angemahnt wurde. Ja, mit Sicherheit handelt es sich um einen Minderheit und wahrscheinlich sind etliche davon nicht einmal wirklich Hansafans. Aber das ändert nichts an der Tatsache dass es nun schon zum xten Mal Negativschlagzeilen im Zusammenhang mit dem F.C. Hansa gibt und das ärgert mich!

Showdown am Tivoli

Heute findet auf dem Tivoli in Aachen ein Showdown der besonderen Art statt. Mein Verein, die Alemannia aus Aachen, die zugegebenermassen diese Saison noch nicht besonders geglänzt hat, trifft auf den Tabellenführer der zweiten Liga SC Freiburg.

Besondere Brisanz erhält das Spiel durch die Ereignisse der letzten Tage. Nach dem DFB-Pokal-Spiel in Wehen, das verdient mit 0:1 verloren wurde, stehen sowohl Trainer und Manager, besonders aber die Spieler auf dem Prüfstand. Die Niederlage, die nach 0:12 Ecken und einer blamablen Einstellung der Spieler, schon als Arbeitsverweigerung bezeichnet werden durfte, hat heftige Reaktionen innerhalb der Fans ausgelöst.

Nach dem Spiel durften sich die Spieler schon 20 Minuten am Zaun mit den Vorwürfen der mitgereisten Fans auseinandersetzen. Nach der Rückkehr, nachts um 1 Uhr in Aachen, erwartete die Spieler die nächste Überraschung. Die Zufahrt zum Vereinsgelände war mit Bierkisten und Mülltonnen verstellt, so dass die Spieler per pedes vom Bus auf das Gelände gehen mussten. Dabei konnten Sie sich dann erneut mit den Fans auseinandersetzen.

Mit Spannung wird nun erwartet, wie die Reaktion der Mannschaft auf dem Spielfeld ausfällt. Trainer und Manager haben deutliche Worte gesprochen, wie diese in Aachen länger nicht mehr fielen. Die Fans werden ein zusätzliches Quentchen oben drauf geben. Die Stimmung auf dem altehrwürdigen Tivoli, der diese Saison übrigens seine letzte Spielzeit erleben darf da nebenan das neue Stadion entsteht, ist zu besten Zeiten einfach genial und gefürchtet von allen Teams. Ich erinnere mich gerne an die Pokalspiele gegen Bayern (4:2) und diverse andere Highlights aus der Liga.

Jedoch vermute ich, das der Fansupport heute erst einsetzen wird, wenn die Spieler zeigen, dass sie verstanden haben, worum es im Fussball geht: Kampf, Einsatz und Spielfreude.

Sollte das nicht eintreten, sehe ich düstere Wolken über dem Tivoli aufziehen …

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